NEU!

Neue Texte:

DEZEMBER 2017:

- Sebastian Mohr: Zur Aktualität der Israel-Boykottkampagnen in den deutschen Kirchen. Artikel
- Beate Barwich: Eine Erinnerung an Otto Michel (1903 – 1993) Artikel
- JCR: "Antisemitismus ist Gotteslästerung". Bericht
- EKD: Judenchristen – jüdische Christen – »messianische Juden«. Stellungnahme
- Angelika Strotmann:Antijudaismen in der Exegese? Eine Diskussion 50 Jahre nach „Nostra Aetate“. Rezension

NOVEMBER 2017:

- Alan Rosen: Das Feuer einfangen, die Erlösung im Blick haben: Leben und Werk von Elie Wiesel. Artikel
- Jean Duhaime: Gregory Baum und die jüdisch-christlichen Beziehungen. Artikel
- JCR: Zeitschrift für christlich-jüdische Begegnung im Kontext (ZfBeg). Bericht
- Deutsche Bischofskonferenz: Kardinal Marx würdigt Charlotte Knobloch zum 85. Geburtstag. Bericht
- JCR: Erinnern ohne Zeugen - Über die Zukunft der Gedenkkultur. Bericht
- Igal Avidan: Mod Helmy: Wie ein arabischer Arzt in Berlin Juden vor der Gestapo rettete. Buchvorstellung

JCR - Artikel - Wissenschaftliche Beiträge

Zur Aktualität der Israel-Boykottkampagnen in den deutschen Kirchen

Sebastian Mohr | 01.12.2017

Auf höchster Ebene haben die großen christlichen Kirchen im 20. Jahrhundert eine Neuorientierung in Bezug auf das Judentum durchlaufen. Für diesen Paradigmenwechsel steht insbesondere die Erklärung Nostra aetate des Zweiten Vatikanischen Konzils, aber auch der sog. Rheinische Synodalbeschluss der Evangelischen Kirche im Rheinland. ... [mehr]

JCR - Artikel - Beobachtungen, Erfahrungen

Eine Erinnerung an Otto Michel (1903 – 1993)

Beate Barwich* | 01.12.2017

Auf seinem Grabstein ist ein Pauluszitat zu lesen: „Denn ich hielt nicht dafür, dass ich etwas wüsste unter euch als allein Jesus Christus, den Gekreuzigten“ (1.Kor. 2,2). Im Jahr des Reformationsjubiläums klingt damit zugleich der Name Martin Luthers an. Der Spruch trägt vielmehr die Handschrift von Otto Michel, dem Begründer des Institutum Judaicum an der Universität Tübingen im Jahr 1957. ... [mehr]

JCR - Artikel - Beobachtungen, Erfahrungen (86)

Gregory Baum und die jüdisch-christlichen Beziehungen

Jean Duhaime | 01.11.2017

Der weithin bekannte Theologe Gregory Baum ist am 18. Oktober 2017 in Montreal verstorben. Als Mitglied des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen nahm er am Zweiten Vatikanischen Konzil teil (1962-1965) und leistete einen wesentlichen Beitrag zur Konzilserklärung Nostra Aetate. Der nachfolgende Text würdigt diesen Abschnitt seines Lebens in der Geschichte des christlich-jüdischen Dialogs.[1] Verfasst hat ihn der katholische Theologe Jean Duhaime, Vize-Präsident der christlich-jüdischen Dialoggruppe in Montreal und verantwortlicher Redakteur der französischsprachigen Ausgabe von JCRelations.net.[mehr]

„Schließt Freundschaft über Religionen hinweg“

Der Ökumenische Patriarch Bartholomäus I. – Großmufti Shawki Allam – Papst Franziskus – S.H. der Dalai Lama – Großrabbiner Jonathan Sacks – Ajatollah Sayyid Fadhel Al-Milani – Bhai Sahib Mohinder Singh – Mata Amritanandamayi (Amma) – Erzbischof Justin Welby – Sri Sri Ravi Shankar – Erzbischof Antje Jackelén – Ajatollah Sayyid Hassan Al-Qazwini – Rabbiner Abraham Skorka – I.E. Khandro Rinpoche | 02.09.2017

Die prominentesten Religionsführer der Welt wenden sich mit einem gemeinsamen historischen Appell an alle. … [mehr]




JCR - Artikel - Grundlagen, Einführungen (113)

„Nicht weniger, sondern mehr Dialog“

Bischof Georg Bätzing | 01.10.2017

Statement von Bischof Dr. Georg Bätzing, Vorsitzender der Unterkommission für den Interreligiösen Dialog der Deutschen Bischofskonferenz, im Pressegespräch zum Thema „Chancen und Grenzen des Dialogs: Zur Diskussion zwischen Kirche und Islam“ am 26. September 2017 in Fulda zur Herbst-Vollversammlung der DBK.[mehr]

Kann / darf Religion politische Ansprüche stellen?

Rabinnerin Elisa Klapheck | 01.06.2017

Im demokratischen Rechtsstaat haben Religionen vor allem einen politischen Anspruch – nämlich den der Religionsfreiheit. Den dürfen sie nicht nur stellen – den müssen sie stellen. Er ist jedoch heute weitaus vielschichtiger als noch vor hundert Jahren. … [mehr]

Wo war Gott in Auschwitz?

Jens Rosbach* | 02.05.2017

Israel und die jüdische Welt gedenken am heutigen Yom HaShoah Holocaust-Überlebende berichten oft: Seit Auschwitz können wir nicht mehr religiös sein. Wer die unvorstellbaren Nazi-Verbrechen miterlebt hat, der kann einfach nicht mehr an einen allmächtigen, gütigen Gott glauben. … [mehr]




JCR - Artikel - Wissenschaftliche Beiträge (120)

Das Feuer einfangen, die Erlösung im Blick haben: Leben und Werk von Elie Wiesel

Alan Rosen [1] | 02.11.2017

»Der Talmud entstand nicht zuletzt als Ersatz. Weil es keinen Tempel mehr gab, traten Gebete an seine Stelle. Weil es kein souveränes Königreich mehr gab, entstanden Geschichten, die seinen Glanz schützten und die ihm innewohnenden Werte verkündeten. Dem Talmud zufolge besteht der Himmlische Tempel im himmlischen Jerusalem noch so, wie er gewesen ist. Feuer kann nicht durch Feuer zerstört werden. Gleich, wer über Jerusalem spricht, er trägt es in sich; wer auch immer nach Jerusalem schreit, fängt dessen Feuer ein und nimmt es in seine Vision auf.«[2][mehr]

„Ewige Hauptstadt Israels“

Hans Maaß | 01.10.2017

Jerusalem in Geschichte, Theologie und Ideologie. … [mehr]

JCR - Artikel - Wissenschaftliche Beiträge

Deutsche Protestanten und der Sechstagekrieg 1967

Eine Bilanz nach 50 Jahren. ... [mehr]